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Ursprünglich Studium von Anglistik, Amerikanistik und Germanistik mit Staatsexamen, aber ohne Ambitionen für das Lehramt. Stattdessen machte ich mich auf zur Morgenlandreise und war eineinhalb Jahre in Indien und Südostasien unterwegs. Daraus entwickelten sich neue Perspektiven: zunächst Yogalehrer, 1981 begann ich mit Shiatsu und unterrichtete erste kleine Kurse in Yoga und Shiatsu, erstmal im Freundeskreis.

Wataru Ohashi war mein erster Shiatsu-Lehrer, für das New Yorker Ohashi Institute organisierte ich von 1982 bis 1989 die Ausbildungskurse hier in München. Ich schloß 1984 in New York bei Ohashi meine eigene Ausbildung ab und wurde anschließend Certified Ohashiatsu Instructor. In diesen Jahren hatte ich die Gelegenheit, Ohashi regelmäßig zu assistieren und in seinen Seminaren als Übersetzer tätig zu sein – Erfahrungen, für die ich rückblickend sehr dankbar bin. Und im selben Zeitraum wuchs auch unsere Familie mit zwei kleinen Töchtern.

Mit der Gründung des ESI 1989 begann unter den bisherigen Ohashiatsu Lehrerinnen und Lehrern eine neue Art der Kommunikation und Zusammenarbeit, und es war vor allem anderen dieser kollegiale Austausch, der mich im Verständnis von Shiatsu, im Ausprobieren neuer Behandlungsmöglichkeiten, und in der Entwicklung einer dem Shiatsu angemessenen Didaktik vieles hat dazu lernen lassen. Weitere inspirierende Lehrer waren in vielen Fortbildungen vor allem Pauline Sasaki, Akinobu und Kyoko Kishi, und Cliff Andrews.

Bereits 1983 wurde ich Heilpraktiker, seit 1986 betreibe ich meine eigene Shiatsu Praxis, zuerst in der Schwabinger Seerosenpraxis, mit dem Umzug des ESI in seine heutigen Räume dann in der Freystrasse 4, ebenfalls in Schwabing.

Im Laufe der Jahre habe ich viele Menschen durch meine Behandlungen kennengelernt und sie ein Stück weit auf ihrem Weg begleitet. Dies war auch für mich eine Möglichkeit des persönlichen Wachstums, und dafür bin ich allen Menschen dankbar, die den Weg zu mir fanden und sich mir anvertrauten.